Glossar
Alle Befehle und Datentypen der PseudoIDE im Überblick
GZ
Ganze Zahl – speichert Zahlen ohne Nachkommastellen.
zahl:GZ zahl <- 42
FKZ
Fließkommazahl – speichert Zahlen mit Nachkommastellen.
preis:FKZ preis <- 9.99
Text
Zeichenkette – speichert beliebigen Text in Anführungszeichen.
name:Text name <- "Hallo"
Zeichen
Ein einzelnes Zeichen – genau ein Buchstabe oder Symbol.
buchstabe:Zeichen buchstabe <- 'A'
Boolean
Wahrheitswert – speichert entweder wahr oder falsch.
istWahr:Boolean istWahr <- Wahr
Feld
Feld – speichert eine Liste von Werten gleichen Datentyps.
meinFeld[]:GZ meinFeld <- NEU GZ[5] meinFeld[0] <- 10 meinFeld[1] <- 20
Zuweisung
Zuweisungsoperator – weist einer Variable einen Wert zu.
zahl:GZ zahl <- 10
Eingabe
Öffnet ein Eingabefenster und speichert den eingegebenen Wert in der Variable.
name:Text name <- Eingabe
Ausgabe
Gibt den Wert einer Variable oder einen Text in der Konsole aus.
Ausgabe <- zahl Ausgabe <- "Hallo Welt"
Zufallszahl
Generiert eine zufällige ganze Zahl zwischen zwei angegebenen Werten (beide Grenzen eingeschlossen).
wurf:GZ wurf <- Zufallszahl von 1 bis 6 Ausgabe <- wurf
Operatoren
Werden in Bedingungen verwendet um Werte zu vergleichen.
> größer als < kleiner als >= größer oder gleich <= kleiner oder gleich == gleich != ungleich
WENN
Führt Anweisungen nur aus, wenn die Bedingung wahr ist. Wird mit ENDE WENN
abgeschlossen.
WENN (zahl > 0)
Ausgabe <- "Positiv"
ENDE WENN
WENN / SONST
Erweiterte Bedingung – führt den SONST-Block aus wenn die Bedingung falsch ist.
zahl:GZ
zahl <- 3
WENN (zahl > 5)
Ausgabe <- "Groß"
SONST
Ausgabe <- "Klein"
ENDE WENN
UND / ODER
Logische Verknüpfungen für Bedingungen. UND ist nur wahr wenn beide Bedingungen wahr
sind. ODER ist wahr wenn mindestens eine Bedingung wahr ist.
WENN ((zahl > 0) UND (zahl < 10))
Ausgabe <- "Einstellig"
ENDE WENN
WENN ((zahl = 0) ODER (zahl = 1))
Ausgabe <- "Null oder Eins"
ENDE WENN
FÜR
Zählschleife – wiederholt Anweisungen eine bestimmte Anzahl an Durchläufen. Wird mit
ENDE FÜR abgeschlossen.
i:GZ
FÜR i <- 1 BIS 10 SCHRITT 1
Ausgabe <- i
ENDE FÜR
SOLANGE
Wiederholt Anweisungen solange die Bedingung wahr ist. Wird mit ENDE SOLANGE
abgeschlossen.
zahl:GZ
zahl <- 0
SOLANGE (zahl < 5)
zahl <- zahl + 1
ENDE SOLANGE
WIEDERHOLE
Führt Anweisungen mindestens einmal aus und wiederholt sie bis die Bedingung wahr ist.
zahl:GZ
zahl <- 0
WIEDERHOLE
zahl <- zahl + 1
SOLANGE (zahl = 5)
Modulo Operator
Der Modulo Operator liefert den Rest einer Division.
zahl: GZ zahl <- Eingabe WENN ((zahl % 5) = 0) Ausgabe <- "Durch 5 teilbar" SONST Ausgabe <- "Nicht durch 5 teilbar" ENDE WENN
charAt()
Gibt das Zeichen an einer bestimmten Position (Index) eines Textes zurück. Der Index beginnt bei
0.
name:Text name <- "Hallo" Ausgabe <- name.charAt(0) // Ausgabe: H
length()
Gibt die Anzahl der Zeichen eines Textes zurück.
name:Text name <- "Hallo" Ausgabe <- name.length() // Ausgabe: 5
equals()
Prüft, ob zwei Texte gleich sind.
name1:Text name2:Text name1 <- "Hallo" name2 <- "Welt" Ausgabe <- name1.equals(name2) // Ausgabe: falsch
PseudoIDE